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ZWISCHEN DEN ABENTEUERN – Get a Life, Punk

Freitag, Februar 13th, 2009

Stehen die Helden vor einer eisenbeschlagenen Tür, wissen sie genau was zu tun ist: kaputt machen. Stehen die Helden allerdings vor der schon fast religiösen Frage, was sie denn mit ihrer Freizeit zwischen den Abenteuern anfangen wollen, so tut sich gähnende Leere auf. Die Geweihten antworten gern “Beten!”, wie sie es immer tun, wenn alle anderen zwischenzeitig shoppen, saufen oder schlafen gehen. Aber ich möchte mal einen Geweihten sehen, der drei Monate durchgängig betet. Spätestens nach drei Tagen wird er akut dehydriert auf die Seite kippen. Für immer.

Nach einigen Diskussionen wurden sich meine Helden dann ihren Möglichkeiten bewusst und mit kaum vierzehn Tagen Verspätung hatte ich dann von jedem einen kurzen Essay über die relevanten Tätigkeiten zwischen Mitte Rahja 1015 BF und Travia 1016 BF – immerhin bummelige drei Monate. Natürlich nur relevantes: Eine neue Sonderfertigkeit hier, eine Stufe-Fünf-Liturgie dort… Was ist aus der guten alten Modelleisenbahn geworden?

Wenn ich eine Seele hätte, hätte mir Yasin im übrigen sehr leid getan. Als Metamagier aus Punin wäre die Gelegenheit wirklich großartig gewesen, das eine oder andere verschollene Buch aus der Sammlung Schwester Laniares zu verschlingen. Diese gehörten allerdings samt und sonders zu den Kunstschätzen, die Aelindîr aus einer politischen Ablehnung heraus in Rauch aufgehen ließ. Die Besitzer einer der überaus seltenen Kopien können sich glücklich darüber schätzen, dass der Wert ihrer Exemplare in diesem Moment drastisch angestiegen ist.

Was die Trägerin des Almadinen Auges angeht, so hat es das Schicksal bisher nicht gewollt, dass ich sie über die näheren Hintergründe des Artefakts aufkläre. Zumindest fällt ihr auf, dass sie plötzlich am Roten Star erkrankt und verbirgt ihr Auge fortan unter einer Augenbinde.